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Mitglieder der Berliner Philharmoniker zu Gast im PalaisPopulaire

Werkstatt. Dialog. Musik

Am 28.9. um 20 Uhr erwartet Sie in unserer Konzertreihe „Werkstatt. Dialog. Musik" ein ganz besonderes Konzert: Thematisch nimmt das Konzert unsere Ausstellung „ESCRIBIR TODOS SUS NOMBRES" vorweg, die am 5.10. eröffnet wird und spanische Künstlerinnen der Gegenwart aus der Sammlung der wohl bedeutendsten Galeristin und Sammlerin Spaniens, Helga de Alvear, präsentiert.

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Bunny Rogers "Techo Statue (turquoise)"

Im Rahmen der Berlin Art Week 2022 wird am 14. September die Skulptur Techo Statue (turquoise) von Bunny Rogers eingeweiht. Ihre aus Bronze gegossene Skulptur entstand nach Rogers frühen Entwürfen und verbindet sich mit dem Gefühl von Community und der utopischen Idee, neue Welten zu bauen.

Bunny Rogers, 1990 in Houston geboren, wurde mit dem Internet sozialisiert. Sie wuchs Ende der 1990er-Jahre mit Online Communities wie AOL Kids oder Second Life auf, und entwarf auf der Plattform Neopets digitale Figuren für den virtuellen Planeten Neopia.

Bunny Rogers, Techo Statue, 2021
Boros Collection
Guss/Cast H. Noack, Berlin
Courtesy the artist, Société, Berlin and Thaddaeus Ropac, London/Paris/Salzburg/Seoul; Photo: Sebastiano Pellion di Persano

SORIDAW'

1. – 6. Juli 2022

SORIDAW' ist eine interaktive, ortsspezifische Installation von Shahed Naji und Sangwon Nam. Sie wird im Atelier im Dachgeschoß des PalaisPopulaire vom 1. bis 6. Juli 2022 zu erleben sein.

Der Name SORIDAW' leitet sich von zwei Wörtern ab: SORI bedeutet „Klang“ auf koreanisch und DAW' bedeutet „Licht“ auf arabisch. Dieser Name wurde gewählt, da Sani (Sangwon Nam) aus Korea stammt und Shahed Libanese ist. Diese Kombination bringt beide Künstler und Konzepte in einem einzigartigen künstlerischen Ansatz zusammen. Die Installation besteht aus mehreren Systemen, die über verschiedene, ineinander verwobene Schichten aus Licht und Klang mit dem Besucher interagieren. Die Systeme sind durch Sensoren verbunden, die speziell für die Installation entwickelt wurden. Diese Systeme sind so konzipiert, dass sie sich in den Raum und seine Architektur einfügen, basierend auf Messungen der Akustik und der physikalischen Eigenschaften des Raums.

Shahed Naji ist ein libanesischer Künstler, der in Berlin lebt. Er arbeitet seit vielen Jahren an interaktiven Lichtlandschaften aus Neonröhren mit Sensoren, die je nach Bewegung der Menschen im Raum reagieren. Sani (Sangwon Nam) ist ein Klangkünstler aus Südkorea. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Erschaffung von Sonic Soundscapes unter Verwendung elektronischer Klänge in verschiedenen Formen wie Installation, Performance und digitale Medien. Die Verwendung von Klang zur Schaffung von Momenten der Veränderung und Neuordnung ist das Grundkonzept seiner Kunstwerke.

Technische Unterstützung: Periklis Lazarou, Kurator: Hendrik Backerra, Agentur Soulgold

Foto: Mu’taz Salloum 2022

Riedels

15.6. – 31.7.2022

Im Rahmen der Präsentationen von Künstler*innen, die mit ihren Werken in der Sammlung Deutsche Bank vertreten sind, zeigt das PalaisPopulaire im Forum eine interaktive Installation von Michael Riedel (*1972). Der Städelabsolvent und Meisterschüler von Hermann Nitsch produzierte anlässlich seiner Ausstellung 2017 im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main circa 45 Millionen Riedels auf Originalpapier für Euroscheine inklusive dem metallischen Foliendruck.

Die grafischen Darstellungen auf diesen Banknoten basieren auf der ungekürzten E-Mail-Korrespondenz von 2004 bis 2017 mit seiner New Yorker Galerie. So entstanden 43 Grafiken in den 5- bis 500-Euro-Formaten in einer Auflage von jeweils 10.000 Scheinen. An speziell programmierten Geldautomaten können per EC-Karte für den entsprechenden Gegenwert in Euro diese Riedel-Grafiken gezogen werden.

Im PalaisPopulaire ist der maschinelle Tausch von Geld gegen Kunst vom 15. Juni bis Ende Juli nun für alle Besucher*innen möglich. Begleitend ist die Erzählung Abstract erschienen, die den E-Mail Austausch pointenreich zusammenfasst – mit 43 Abbildungen der Riedel-Noten.

Anlässlich der Präsentation von Werken von Michael Riedel findet am 29. Juni 2022, ab 18 Uhr ein öffentlicher Empfang statt.

Copyright: Courtesy Michael Riedel & Galerie Nagel Draxler, Berlin/Köln/München

 

Im Stadtraum: Opera Opera

Mit Opera Opera. Allegro ma non troppo zeigt das PalaisPopulaire eine breite Auswahl bedeutender Werke aus der Sammlung des MAXXI, die sich dem Gesamtkunstwerk „Oper“ annähern. Performative Werke, Sound- und Videoarbeiten, immersive Räume bis hin zu einem Miniaturtheater werden aus der Perspektive der zeitgenössischen Kunst vorgestellt.

Die Präsentation füllt mit vier thematischen Abschnitten das gesamte Gebäude und öffnet die Kunst-Bühne auch in den Außenraum, in dem drei Kunstwerke installiert sind. Direkt neben der Staatsoper, am grünen Bebelplatz, wird die Stadt zur Bühne, auf der die Kunstwerke in eine Beziehung mit dem öffentlichen Raum, dem Alltag, der Architektur und den Menschen treten.

Susan Philipsz Stimme „begrüßt“ die Passanten sinnlich und emotional Unter den Linden. In einer fesselnden A-cappella-Version hat die Künstlerin den berühmten Song Wild Is the Wind eingesungen, den auch schon David Bowie interpretierte. Die Installation von Marinella Senatore verweist auf eine Theaterkulisse und die Betrachter*innen werden in den Abendstunden mit farbigen Lichtern „umarmt“ – eine Alliance des corps, ein Miteinander, das heute wichtiger ist denn je. Eine mystische Begegnung ermöglicht Justin Bennetts Oracle 2.0. Dieses Orakel sagt Prophezeiungen voraus, die sowohl antiken wie auch aktuellen Ursprungs seien können, und eröffnet der richtigen Person zur richtigen Zeit eine neue Lesart der Realität, die allegro ma non troppo (heiter, aber nicht zu heiter) gehalten ist.

#StandWithUkraine

Anfang März haben Berliner Kunstinstitutionen unter dem Namen „Our Space to Help“ zu einer gemeinsamen Spendenaktion für Menschen aufgerufen, die aus der Ukraine flüchten. Im Rahmen der Aktion in der Neue Nationalgalerie sammelte das Bündnis 250.000 Euro für die Initiative Be an Angel e.V.
Be an Angel engagiert sich seit Jahren für die nachhaltige Integration von Menschen mit Fluchtgeschichte. In der aktuellen Situation organisiert der Verein u.a. Transporte aus den Grenzregionen der Ukraine oder Unterbringungen der Geflüchteten.
Unterstützen Sie mit uns dieses Engagement. Spenden Sie im PalaisPopulaire oder direkt über die Website von Be an Angel. SPENDEN – Be an Angel e.V.

#StandWithUkraine #BeAnAngel
Weitere Informationen unter Be an Angel e.V. oder folgen Sie @beanangel

Our Space to Help

Berliner Kunstinstitutionen rufen zu einer gemeinsamen Spendenaktion für Menschen, die aus der Ukraine flüchten und in unserer Stadt ankommen, die am 5./ 6. März in der Neuen Nationalgalerie gestartet ist.
 
Das Bündnis sammelt Geldspenden und kooperiert dabei mit Be an Angel e.V., die sich und ihr Netzwerk für die nachhaltige Integration von Menschen mit Fluchtgeschichte einsetzen.

Im Glaspavillon der Neuen Nationalgalerie fand am 5. März und 6. März 2022  eine Mahnwache statt, mit der Möglichkeit an einem Open Mic teilzunehmen, mit zahlreichen Beiträgen von Künstler*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen.

Our Space to Help“ wird von einem Verbund von Kunst-Institutionen und deren Verantwortlichen in Berlin unterstützt: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, Gallery Weekend Berlin, Akademie der Künste, Berlinische Galerie, Brücke Museum, C/O Berlin, Gemäldegalerie, Ifa-Galerie, Kolbe Museum, Kunstbibliothek, Kunsthaus Dahlem, Kupferstichkabinett, KW Institute for Contemporary Art Berlin, Gropius Bau, n.b.k., Palais Populaire, Schinkel Pavillon, Stiftung St. Matthäus, Universität der Künste Berlin, sowie Alte Nationalgalerie, Neue Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Freunde der Nationalgalerie.

Be an Angel e.V.

https://beanangel.direct
Spendenkennwort: #kunst4ukraine
Konto 014 522 59 00 BLZ 100 708 48 (Deutsche Bank)
IBAN DE37100708480145225900 BIC DEUTDEDB110

Deutsche Bank Collection Live – Meet the Artist

„Deutsche Bank Collection Live - Meet the Artist“ ist die Talkreihe der Deutsche Bank, in der internationale Künstler*innen über ihre Arbeit und Werke in der Unternehmenssammlung sprechen. Finden Sie hier Live-Talks mit Künstler*innen wie Erin O’Keefe, Conny Maier und Kapwani Kiwanga für einen lebendigen und unmittelbaren Zugang zu aktueller Kunst, Themen und Diskursen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie gerne unseren YouTube-Kanal.

Anime, Animation, Avatars

Glückwunsch an Lu Yang, Deutsche Bank's „Artist of the Year" 2022.

Lu Yang ist eine der international einflussreichsten chinesischen Multimedia-Künstler der Gegenwart. In seinen immersiven Installationen verbinden sich die Welten von Anime, Manga und Science-Fiction mit Neurowissenschaften, Biotechnologie und buddhistischem Denken. Lu Yang, schafft genderneutrale Avatare, die unterschiedliche Welten und Zustände durchleben. Dabei hinterfragt er den Begriff der Realität, der sich durch die Virtualisierung radikal ändert, da aus seiner Sicht die digitale Welt eine eigene, gleichwertige Wirklichkeit darstellt.

Als „Artist of the Year“ wird er im Herbst 2022 im Berliner PalaisPopulaire der Deutschen Bank seine erste große Einzelausstellung in Deutschland zeigen.

Mehr über Lu Yang im ArtMag by Deutsche Bank.

"Kitty Fountain" von Tom Sachs

Im Rahmen der Berlin Art Week weiht das PalaisPopulaire am 15. September 2021 eine neue temporäre Außenskulptur auf dem Vorplatz des Hauses ein. Tom Sachs’ drei Meter hohe, in Bronze gegossene Kitty Fountain entstand 2008. Sie war ursprünglich Teil des monumentalen Skulpturenensembles Bronze Collection. Diese Gruppe von Brunnenskulpturen wurde 2008 in den Noguchi Gardens des New Yorker Lever House installiert und im selben Jahr im Rahmen einer Ausstellung auf dem Place du Trocadéro mit Blick auf den Pariser Eifelturm gezeigt. 
Für das Ensemble vereinte Sachs die ikonischen Kinderfiguren „Hello Kitty“ und „My Melody“, die beide von der japanischen Firma Sanrio 1974 auf den Markt gebracht wurden, mit „Miffy“, einem kleinen Kaninchen, das der niederländische Autor und Grafikdesigner Dick Bruna 1955 entworfen hatte. Alle drei Charaktere werden als Merchandising-Produkte massenhaft vermarktet und zeichnen sich durch eine grafische und starke Stilisierung aus, was dem Gedanken einer detailliert ausgearbeiteten, klassischen Skulptur widerspricht. „Kitty Fountain wurde als reine Merchandising- und Lizenzfigur erfunden“, äußerte Sachs 2008. „Sie dann in einem ‚edlen‘ Material wie Bronze nachzubilden, bringt sie, denke ich, genau auf den Punkt.“

Copyright: © Tom Sachs, Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, London · Paris · Salzburg · Seoul 

Berlin Art Week 2021

10 Jahre Berlin Art Week, ein Grund sich auf den Herbst zu freuen. Vom 15. – 19. September findet diese statt! Eine Vielzahl von Akteur*innen der zeitgenössischen Kunstszene präsentieren neue Ausstellungen, Artist-Talks und Workshops in ganz Berlin. Neu ist dieses Jahr, dass die Gallery Weekend *Discoveries parallel stattfindet. Die teilnehmenden Galerien legen den Schwerpunkt auf junge und unbekannte künstlerische Positionen. Das PalaisPopulaire ist auch dabei und eröffnet die neue Ausstellung mit den Deutsche Bank „Artists of the Year“, drei Künstler*innen, die sich mit mit der Conditio Humana beschäftigen und ein radikales Um- und Neudenken einfordern.

Abstrakte Kunst im öffentlichen Raum – Claudia Wieser debütiert in New York

Die in Berlin lebende Künstlerin Claudia Wieser debütierte am 29. Juli mit ihrer Installation Rehearsal im öffentlichen Raum. Mit fünf Skulpturen unterschiedlicher Größe, die mit handbemalten glasierten Kacheln, mit Fotografien von New York City sowie Motive aus der römischen und griechischen Antike und hochglanzpoliertem Edelstahl verkleidet sind, bietet Rehearsal den Parkbesucher*innen ein faszinierendes Erlebnis. Die Skulpturengruppe befindet sich an der ikonischen Ende der Washington Street, mit Blick auf die Manhattan Bridge und das Empire State Building. Im Zusammenspiel mit der umgebenden Architektur und der natürlichen Landschaft des Brooklyn Bridge Park unterstreicht Rehearsal die Dynamik der Stadt und ihrer Menschen.

Die Künstlerin entwarf dieses Jahr auch für das PalaisPopulaire eine Installation. In the Round besteht aus zwei Skulpturen, einem Spiegelrelief und einer Fotocollage und markiert den Anfang der Ways of Seeing Abstraction Ausstellung.

MUSEUMSSONNTAG in Berlin

Ab dem 4. Juli laden rund 60 Berliner Häuser an jedem ersten Sonntag im Monat zum kostenlosen Besuch ein und bieten ein vielfältiges Programm. Das PalaisPopulaire ist auch dabei. Der Museumssonntag ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Landesverband der Museen zu Berlin. Es soll allen Berliner*innen ermöglicht werden, die Museen ihrer Stadt zu besuchen. Ziel ist die Stärkung kultureller Teilhabe und die Öffnung der Kultureinrichtungen für die ganze Gesellschaft.

Nähere Informationen zu den teilnehmenden Häusern und zum Programm unter www.museumssonntag.berlin.

Neues Tastmodell vor dem PalaisPopulaire

Seit dem 21. Juni 2021 steht ein neues Tastmodell vor dem PalaisPopulaire, welches das historische Quartier rund um die Straße Unter den Linden 5 anhand eines Bronzemodells erlebbar werden lässt. Vor allem blinden und sehbehinderten Menschen, aber auch für sehenden Gästen bietet das Tastmodell die Möglichkeit, die wichtigsten historischen Gebäude im Umfeld des PalaisPopulaire zu erkunden. Das von dem Künstler Egbert Broerken angefertigte Modell ergänzt geographisch das Bronzemodell an der Museumsinsel. Es erstreckt sich von der Spree bis zur Charlottenstraße in der Ost-West-Achse und von der Dorotheenstraße bis Hinter der Katholischen Kirche in der Nord-Süd-Ausrichtung. Neben dem PalaisPopulaire bildet das Tastmodell berühmte Gebäude als Umrisse ab. Dazu gehört etwa die Staatsoper, die Humboldt Universität und die Neue Wache. Zusätzlich werden die wichtigsten Bauwerke und Straßen in Druck- sowie Braille-Schrift beschrieben.

Terrassengespräche: Die Stiftung Buchkunst und das PalaisPopulaire starten Open-Air-Lesereihe

Bücher sind ein sinnliches Erlebnis. Dazu gehören nicht nur der Text, sondern auch die Gestaltung, die Haptik, das Papier, die Verarbeitung. Seit 1966 begleitet die in Frankfurt am Main und Leipzig ansässige Stiftung Buchkunst aufmerksam die deutsche Buchproduktion und zeichnet jährlich die 25 schönsten Bücher aus – in fünf Kategorien, von Literatur und Kinderbüchern über wissenschaftliche Publikationen bis hin zu Kunstkatalogen. Und nun kommt die Buchkunst nach Berlin. In drei „Terrassengesprächen“, die jeweils am letzten Sonntag im Juni, Juli und August stattfinden, verbinden sich Lesungen und Einführungen rund um Buchgestaltung.

Den Auftakt der Zusammenarbeit macht eine Veranstaltung mit dem Autor Daniel Boente, der am 27. Juni aus Karen Köhlers Roman „Miroloi“ liest, einem Buch, das 2020 von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet wurde. Die beiden folgenden Veranstaltungen im Juli und August präsentieren Lesungen aus zwei frisch gekürten Preisträgerbüchern von 2021 – und Gespräche mit Juror*innen und ausgezeichneten Designer*innen. Begleitend lädt auch der ShopPopulaire im PalaisPopulaire mit einer Auswahl der „Schönsten Deutschen Bücher“ zum Stöbern und Eintauchen in die Thematik der Buchgestaltung ein.

Foto: © SCHMOTT für Stiftung Buchkunst

New Yorker Frieze startet im neuen Format

Seit Ende März 2020 ging wegen der Corona-Krise auch in New York nichts mehr. Nun wagt die von der Deutschen Bank als Global Lead Partner unterstützte Frieze Art Fair vom 5. bis zum 9. Mai eine vorsichtige Rückkehr – mit neuem Konzept. Vom bisherigen, entlegeneren Standort auf Randall’s Island zieht die Messe in The Shed, nach Manhattan. Das Format der auf 60 hochkarätige, zumeist einheimische Galerien verschlankten Messe ist sowohl digital als auch real und wird von umfangreichen digitalen Angeboten flankiert. Dazu gehört auch der von der Deutschen Bank und der Frieze initiierte Art:LIVE Broadcast, der exklusive, digitale Begegnungen mit Künstler*innen, Kurator*innen, Sammler*innen und Kreativen ermöglicht. Ein Highlight ist sicher ein Talk mit der Performancekünstlerin Marina Abramović in ihrem New Yorker Loft. Als virtuelle Ausstellung zeigt die Deutsche Bank auf der Frieze eine digitale Version von Ways of Seeing Abstraction, einer Schau mit 168 abstrakten Werken von 47 Künstler*innen aus der Unternehmenssammlung, die noch bis Anfang 2022 im PalaisPopulaire live zu erleben ist. Alles über Sonderausstellungen, Talks, Performances und Kunstpreise erfahren Sie in ArtMag.

Joseph Beuys – Frühe Arbeiten Sammlung Deutsche Bank

Anlässlich des 100. Geburtstags von Joseph Beuys (1921–1986) zeigt das PalaisPopulaire Druckgrafiken, die in Bezug zu Werken der 1950er-Jahre stehen. Die Anfänge der Sammlung Deutsche Bank sind eng mit Joseph Beuys verbunden. In dieser Zeit stand der Kunstler durch persönliche Kontakte, Ausstellungen und Ankäufe in regem Austausch mit der Bank. In den ausgestellten frühen Arbeiten zeichnet sich bereits die Auseinandersetzung mit Landschaft, Natur und dem menschlichen Körper deutlich ab. Die Präsentation im Forum erinnert darüber hinaus an Beuys’ Zeit als Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie von 1961 bis 1978 mit einer Edition mit seinem Schuler Blinky Palermo (1943–1977). Schließlich verweist eine Auswahl an Multiples, die in Kooperation mit dem ShopPopulaire gezeigt wird, auf Beuys’ Anliegen der Demokratisierung von Kunst.

Joseph Beuys, Elch, 1975

© VG Bild-Kunst, Bonn 2021