Kandis Williams, The Oratory Command: X Carmichael King Hampton, 2016 Courtesy the artist / Heidi, Berlin, and Hubert Winter, Vienna
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Gesten, Symbole und Strukturen prägen unser kollektives Gedächnis - doch was passiert, wenn sie manipuliert oder ihrer Bedeutung beraubt werden? Die im Übergangsbereich zwischen den Galerien ausgestellten Werke hinterfragen die Bedingungen, die unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit prägen.
Kai Althoffs Werke entziehen sich eindeutigen Interpretationen: Die Textilcollage Immo (2004) aus transparenten Stoffbahnen, Papieren und Fotos erzeugt eine ambivalente Spannung zwischen Konstruktion und Dekonstruktion.
Wisrah C. V. da R. Celestinos Arbeiten zeichnen sich durch die kritische Überprüfung bestehender Systeme aus: Pigs (2022) versammelt Sparschweine, deren Böden entfernt worden sind. Ihrer Funktion, Geld zu bewahren, beraubt, regt sie zur Reflexion an, was Geld bedeutet, wenn es seine physische Form verliert.
In Cildo MeirelesFontes (2016) wird diese Irritation von Ordnung aufgegriffen, in dem die Zahlen einer Wanduhr auf den Boden gefallen zu sein scheinen - der gewohnte Rhythmus ist aufgehoben und die Zeit liegt im Chaos.
Ein weiteres Beispiel für die Manipulation von Zeichen findet sich im Werk von Kandis Williams. In the Oratory Command: X Carmichael King Hampton (2016) collagiert sie Hände Schwarzer Aktivisten. Diese greifen ineinander, vervielfältigt wie Proteste, die sich durch Zeit und Medien fortsetzen.
Informationen
Cildo Meireles, Fontes,2016
© Cildo Meireles, Courtesy of Luisa Strina
Wisrah C. V. da R. Celestino, Pigs, 2022
© Wisrah C. V. da R. Celestino; Courtesy: Private Collection, Roger Rohrbach
Kai Althoff, Immo, 2004
© Kai Althoff
Kandis Williams, The Oratory Command: X Carmichael King Hampton, 2016
Courtesy the artist / Heidi, Berlin, and Hubert Winter, Vienna
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Gesten, Symbole und Strukturen prägen unser kollektives Gedächnis - doch was passiert, wenn sie manipuliert oder ihrer Bedeutung beraubt werden? Die im Übergangsbereich zwischen den Galerien ausgestellten Werke hinterfragen die Bedingungen, die unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit prägen.
Kai Althoffs Werke entziehen sich eindeutigen Interpretationen: Die Textilcollage Immo (2004) aus transparenten Stoffbahnen, Papieren und Fotos erzeugt eine ambivalente Spannung zwischen Konstruktion und Dekonstruktion.
Wisrah C. V. da R. Celestinos Arbeiten zeichnen sich durch die kritische Überprüfung bestehender Systeme aus: Pigs (2022) versammelt Sparschweine, deren Böden entfernt worden sind. Ihrer Funktion, Geld zu bewahren, beraubt, regt sie zur Reflexion an, was Geld bedeutet, wenn es seine physische Form verliert.
In Cildo Meireles Fontes (2016) wird diese Irritation von Ordnung aufgegriffen, in dem die Zahlen einer Wanduhr auf den Boden gefallen zu sein scheinen - der gewohnte Rhythmus ist aufgehoben und die Zeit liegt im Chaos.
Ein weiteres Beispiel für die Manipulation von Zeichen findet sich im Werk von Kandis Williams. In the Oratory Command: X Carmichael King Hampton (2016) collagiert sie Hände Schwarzer Aktivisten. Diese greifen ineinander, vervielfältigt wie Proteste, die sich durch Zeit und Medien fortsetzen.
Weitere Werke aus dieser Ausstellung
Einführung in die Ausstellung
It's Just a Matter of Time
Tony Cokes, Adrian Piper, Ayşe Erkmen
Outdoor
Julian Irlinger, James Gregory Atkinson, Philippe Parreno, Petrit Haliaj
Rotunda
Shilpa Gupta
Room 1
Max Beckmann, Lena Henke, Nancy Lupo, Heidi Bucher, Martin Kippenberger, Rachel Whiteread
Raum 2
Felix Gonzales-Torres, George Tony Stoll, Manfred Paul, Julia Phillips, Shilpa Gupta
Raum 3
Cornelia Schleime, Marianne Berenhaut, Christo, Rosemarie Trockel, Latifa Echakhch
Raum 4