Ein junges philippinisches Dienstmädchen, gespielt von Mercedes Cabral, wandelt in einer rätselhaften Szene durch eine Wüste aus rostrotem gewelltem Sand. Allmählich bereichern Aufnahmen mit Zeugnissen moderner Kommunikation die karge, zeitlose Wüste: Strommasten, Wüstenstraßen und schließlich die Wolkenkratzer von Dubais neuem Finanzzentrum, einer „Kapitale“, die einer Kulisse aus dem Film Blade Runner ähnelt.
In der Nacht lässt die fortgeschrittene Moderne die Stadt auf unheimliche Weise leer erscheinen; die Anwesenheit von Menschen wird nur durch die Bewegungen weit entfernter Fahrzeuge und das beständige Leuchten angezeigt, das die Gebäude der Stadt aussenden. Die Hausangestellte nimmt jeden Morgen im vorderen Ende eines automatisierten Frühzuges für Pendler Platz, was augenblicklich Bilder von den futuristischen Transportmöglichkeiten in der Science Fiction und die Geisterzugfilme des frühen 20. Jahrhunderts in Erinnerung ruft. Auf ihrem Weg zur Arbeit bei einer reichen Emirati-Familie beginnt sie ihre Geschichte zu erzählen, wie sie nach Dubai kam und wie ihr schließlich die Flucht von dort gelang.
Informationen
Isaac Julien
Emerald Portrait (Playtime), 2013
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Ein junges philippinisches Dienstmädchen, gespielt von Mercedes Cabral, wandelt in einer rätselhaften Szene durch eine Wüste aus rostrotem gewelltem Sand. Allmählich bereichern Aufnahmen mit Zeugnissen moderner Kommunikation die karge, zeitlose Wüste: Strommasten, Wüstenstraßen und schließlich die Wolkenkratzer von Dubais neuem Finanzzentrum, einer „Kapitale“, die einer Kulisse aus dem Film Blade Runner ähnelt.
In der Nacht lässt die fortgeschrittene Moderne die Stadt auf unheimliche Weise leer erscheinen; die Anwesenheit von Menschen wird nur durch die Bewegungen weit entfernter Fahrzeuge und das beständige Leuchten angezeigt, das die Gebäude der Stadt aussenden. Die Hausangestellte nimmt jeden Morgen im vorderen Ende eines automatisierten Frühzuges für Pendler Platz, was augenblicklich Bilder von den futuristischen Transportmöglichkeiten in der Science Fiction und die Geisterzugfilme des frühen 20. Jahrhunderts in Erinnerung ruft. Auf ihrem Weg zur Arbeit bei einer reichen Emirati-Familie beginnt sie ihre Geschichte zu erzählen, wie sie nach Dubai kam und wie ihr schließlich die Flucht von dort gelang.
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