In zwei Büchern von ähnlich langgestrecktem Format wird Gallis Wohnung und Atelier thematisiert. Ohne Titel (2011–2013) besteht aus nur acht Seiten beziehungsweise neun einzelnen Szenen, die sich über Doppelseiten erstrecken. Im Mittelpunkt der Szenen stehen Tätigkeiten des täglichen Lebens: Kochen (mit großem Gemüse), Zähneputzen und Wäsche flicken. Fantastische Formen und Wesen begleiten das Geschehen, während der Maßstab der Figuren oft drastisch entfremdet wird. In dem umfangreicheren Werk Ohne Titel (2008–2013), das 123 Seiten umfasst, sind die Szenen sowohl auf einzelne Seiten beschränkt als auch über Doppelseiten gezeichnet. Hier scheint sich die Handlung kontinuierlich unter anderem um eine Figur oder einen Gegenstand zu drehen, oder es werden einzelne, wiederkehrende Studien alltäglicher Gegenstände wie Besteck oder Scheren gezeigt. In einigen Szenen versammeln sich die verschiedenen Gegenstände, anthropomorphisiert, zum Gespräch an einem Tisch. Zudem enthält das Buch Tierszenen, in denen sich Kühe, Krähen, Wölfe und Schweine sowohl außerhalb als auch innerhalb von Gallis Wohnung versammeln.
Die Szenen des Badezimmers – mit Badewanne, Waschmaschine und aufgehängter Kleidung – wirken nicht nur lebensnah, sondern geradezu lebensecht und verletzlich, da die in der Badewanne treibende Figur, vermutlich ein Selbstporträt der Künstlerin darstellt.
Ohne Titel, Nov. 2008–Aug. 2013 Buch, Karton, Papier, Deckweiss, Graphit, Kugelschreiber, 123 Seiten Courtesy die Künstlerin
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GALLI
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In zwei Büchern von ähnlich langgestrecktem Format wird Gallis Wohnung und Atelier thematisiert. Ohne Titel (2011–2013) besteht aus nur acht Seiten beziehungsweise neun einzelnen Szenen, die sich über Doppelseiten erstrecken. Im Mittelpunkt der Szenen stehen Tätigkeiten des täglichen Lebens: Kochen (mit großem Gemüse), Zähneputzen und Wäsche flicken. Fantastische Formen und Wesen begleiten das Geschehen, während der Maßstab der Figuren oft drastisch entfremdet wird. In dem umfangreicheren Werk Ohne Titel (2008–2013), das 123 Seiten umfasst, sind die Szenen sowohl auf einzelne Seiten beschränkt als auch über Doppelseiten gezeichnet. Hier scheint sich die Handlung kontinuierlich unter anderem um eine Figur oder einen Gegenstand zu drehen, oder es werden einzelne, wiederkehrende Studien alltäglicher Gegenstände wie Besteck oder Scheren gezeigt. In einigen Szenen versammeln sich die verschiedenen Gegenstände, anthropomorphisiert, zum Gespräch an einem Tisch. Zudem enthält das Buch Tierszenen, in denen sich Kühe, Krähen, Wölfe und Schweine sowohl außerhalb als auch innerhalb von Gallis Wohnung versammeln.
Die Szenen des Badezimmers – mit Badewanne, Waschmaschine und aufgehängter Kleidung – wirken nicht nur lebensnah, sondern geradezu lebensecht und verletzlich, da die in der Badewanne treibende Figur, vermutlich ein Selbstporträt der Künstlerin darstellt.
Ohne Titel, Nov. 2008–Aug. 2013
Buch, Karton, Papier, Deckweiss, Graphit, Kugelschreiber, 123 Seiten
Courtesy die Künstlerin
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