In dem Buch ja (2013) finden sich 21 Zeichnungen, die innerhalb eines Monats entstanden sind. Zum zentralen Motiv des Buches wird ein Zimmer im Wohn- und Arbeitsraum der Künstlerin, das durch Flügeltüren in zwei Bereiche unterteilt ist – einem mit Schränken und Büchern bestückten Sitzbereich und einem Atelierbereich zum Arbeiten. Die 21 Zeichnungen haben einen repetitiven Charakter in ihrer roten Aquarellfarbe aus gleichbleibender Perspektive, die in ihrer Wiederholung immer dynamischer und lebendiger werden. Der Hocker im vorderen Bildbereich entwickelt mit jeder folgenden zeichnerischen Wiederholung eine derart ansteigende Dynamik, so dass er in den letzten Zeichnungen geradezu aufgeregt lebendig herumspringend erscheint. Gern durchbricht Galli gewohnte Strukturen, vermutlich beginnt die erste Zeichnung deshalb auch in der Mitte des Buches. Fortlaufend ist zwar eine konsequente Nummerierung zu finden, jedoch keine daran gebundene Anordnung der Zeichnungen. Der repetitive Charakter des Motivs lässt ein stetiges Überprüfen der Realität vermuten, gleichzeitig verweisen die Zeichnungen durch ihre exakten Datierungen auch hier erneut auf eine Art visuelles Tagebuch.
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GALLI
© Courtesy die Künstlerin
In dem Buch ja (2013) finden sich 21 Zeichnungen, die innerhalb eines Monats entstanden sind. Zum zentralen Motiv des Buches wird ein Zimmer im Wohn- und Arbeitsraum der Künstlerin, das durch Flügeltüren in zwei Bereiche unterteilt ist – einem mit Schränken und Büchern bestückten Sitzbereich und einem Atelierbereich zum Arbeiten. Die 21 Zeichnungen haben einen repetitiven Charakter in ihrer roten Aquarellfarbe aus gleichbleibender Perspektive, die in ihrer Wiederholung immer dynamischer und lebendiger werden. Der Hocker im vorderen Bildbereich entwickelt mit jeder folgenden zeichnerischen Wiederholung eine derart ansteigende Dynamik, so dass er in den letzten Zeichnungen geradezu aufgeregt lebendig herumspringend erscheint. Gern durchbricht Galli gewohnte Strukturen, vermutlich beginnt die erste Zeichnung deshalb auch in der Mitte des Buches. Fortlaufend ist zwar eine konsequente Nummerierung zu finden, jedoch keine daran gebundene Anordnung der Zeichnungen. Der repetitive Charakter des Motivs lässt ein stetiges Überprüfen der Realität vermuten, gleichzeitig verweisen die Zeichnungen durch ihre exakten Datierungen auch hier erneut auf eine Art visuelles Tagebuch.
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