In der Ausstellung werden zwölf Künstlerinnenbücher präsentiert, deren Datierung von den späten 1990er-Jahren bis 2015 reicht. Zwei frühe Bücher werden in Erweiterung des reinen Objekts als Videoprojektionen in die Ausstellung integriert. Die Videos zeigen, wie die Künstlerin uns eigenhändig die Geschichten ihrer imaginierten Welt eröffnet.
Bei dem Buch o.T. (Freisemesterbericht) (1998–2002) handelt es ich um eine kleinere Serie von Zeichnungen auf gefaltetem Papier. Die Künstlerin führt uns in eine Welt ein, die durch überproportionale, aus den Seiten herausgeschnittene Pilze bestimmt wird. Beim Durchblättern der einzelnen Seiten entsteht das Gefühl, in einen Fantasiewald mit unterschiedlichsten Pilzbehausungen einzutauchen. Die Textur und Schattierung der Pflanzen durch dichte Linien eines dünnen Kugelschreibers lassen an die Technik denken, die auch in den Karteikarten Verwendung fand. Beim vermeintlichen Erreichen einer Lichtung im Wald, wird die Linienführung durchlässiger. Die Betrachtenden finden eine nackte Figur vor, die in Begleitung unter einem der Pilze ruht. Bald darauf werden die Figuren von einer großen Kuh, einem Apfel, sowie dem Kopf eines in die Seite hineinragenden Esels in den Schatten gestellt. Der Erfindungsreichtum der Künstlerin deutet auf eine höchst ausgefeilte Herangehensweise mittels illustrativer
Informationen
GALLI
Farbfilm, ohne Ton
2’41’’
©Courtesy die Künstlerin
In der Ausstellung werden zwölf Künstlerinnenbücher präsentiert, deren Datierung von den späten 1990er-Jahren bis 2015 reicht. Zwei frühe Bücher werden in Erweiterung des reinen Objekts als Videoprojektionen in die Ausstellung integriert. Die Videos zeigen, wie die Künstlerin uns eigenhändig die Geschichten ihrer imaginierten Welt eröffnet.
Bei dem Buch o.T. (Freisemesterbericht) (1998–2002) handelt es ich um eine kleinere Serie von Zeichnungen auf gefaltetem Papier. Die Künstlerin führt uns in eine Welt ein, die durch überproportionale, aus den Seiten herausgeschnittene Pilze bestimmt wird. Beim Durchblättern der einzelnen Seiten entsteht das Gefühl, in einen Fantasiewald mit unterschiedlichsten Pilzbehausungen einzutauchen. Die Textur und Schattierung der Pflanzen durch dichte Linien eines dünnen Kugelschreibers lassen an die Technik denken, die auch in den Karteikarten Verwendung fand. Beim vermeintlichen Erreichen einer Lichtung im Wald, wird die Linienführung durchlässiger. Die Betrachtenden finden eine nackte Figur vor, die in Begleitung unter einem der Pilze ruht. Bald darauf werden die Figuren von einer großen Kuh, einem Apfel, sowie dem Kopf eines in die Seite hineinragenden Esels in den Schatten gestellt. Der Erfindungsreichtum der Künstlerin deutet auf eine höchst ausgefeilte Herangehensweise mittels illustrativer
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